Jing Gong, das Stille Qi gong nach Zhi-Chang-Li.
Qi-Gong-Institut Rhein-Main, Gesundheit und Wohlbefinden, Harmonie von Geist, Körper und Seele.

Persönliches

Mein Name ist Klaus Spanuth, geboren im Februar 1957.

Bis zum Jahr 1995 war ich hauptberuflich tätig als staatlich geprüfter Designer für Möbel und Innenraumgestaltung, Tischlermeister, Ausbilder in der Jugend- Behinderten- und Erwachsenenbildung und Dozent in den Meisterkursen der Handwerkskammern und Fachverbände. Zum körperlichen, geistigen und seelischen Ausgleich übte ich mich bereits seit jungen Jahren im Tischtennis und später den asiatischen Kampfkünsten Hap-Ki-Do, Ai-Ki-Do und Win-Chung Kung-Fu. In Tradition der koreanischen Großmeister Kim-Sou-Bong und Song-Il-Hak bin ich Meister des Hap-Ki-Do (Dem Weg von Harmonie und Kraft) und habe im Deutschen Dan-Kollegium und Deutschen Judo-Bund mehrere Jahre diese Kunst der koreanischen Selbstverteidigung unterrichtet.

In einer Phase besonderer beruflicher und persönlicher Anstrengung erblindete am zweiten Weihnachtsfeiertag 1995 über Nacht mein linkes Auge nahezu völlig.
Dies war der Beginn einer monatelangen Odyssee von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik.
Ich begriff schließlich, daß dieser "Warnschuß" meines Körpers (und meiner Seele) mich nicht nur auf momentanen Streß, sondern auf eine ungesunde Einstellung zur gegenwärtigen Lebensweise und zum Nachdenken über den weiteren Lebensweg hinweisen wollte.

Folglich begab ich mich auf die Suche nach alternativen Heilmethoden, die nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele mit einbeziehen. Eine erste, spürbare Verbesserung der Sehkraft bewirkte eine homöopathische Behandlung über mehrere Wochen. Allmählich wurde es wieder ein wenig heller, anstatt einen großen, dunklen Fleck konnte mein linkes Auge wieder Licht und Schatten wahrnehmen. Parallel zu dieser Behandlung begab ich mich auf eine Reise in mein Innerstes, besuchte Seminare und Workshops zu verschiedensten Themen wie z. B. Arbeit mit dem inneren Kind, Chakrenlehre, Atemschulungen, Sufiübungen, Steinheilkunde und vielen mehr. Aus all diesen Bereichen konnte ich wichtige Erkenntnisse mitnehmen, die ich heute nicht mehr missen möchte.

Die erste prägende Zäsur auf diesem Weg erfuhr ich, als ich in einer Klinik für TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) bei dem chinesischen TCM-Arzt und Qi-Gong-Therapeuten Dr. Ma aus Peking Taiji-Qi-Gong kennenlernte. Aufgrund meiner langjährigen Kampfkunstausbildung konnte ich den rein formalen Ablauf der bewegten Formen sehr schnell nachvollziehen. Das aufschlußreichste Ereignis bei diesen Übungen war jedoch der unvergeßliche Moment, als sich meine Hände mit denen des Meisters wie über unsichtbare Drähte über eine größere Entfernung verbanden. Wir bewegten uns in völligem Gleichklang im Rhythmus des Qi. Dies war eine Erfahrung, die über meine bisherigen Kenntnisse der Qi-Arbeit aus der Kampfkunst weit hinausging. Ich hatte zwar früher schon gelernt, Kraft mit Imagination zu mobilisieren oder den Körper gegen Verletzungen widerstandsfähiger zu machen. Solche Dinge bezeichnet man als "hartes oder äußeres Qi-Gong", im Koreanischen "Ki-Kung".
Die Verbindung mit Dr. Ma war jedoch weich und fließend, voller Schönheit und innerer Harmonie. Grund genug, diese Übungen der achtzehn Formen seit diesem Zeitpunkt täglich mehrmals zu üben. Auch heute noch unterrichte ich sie gerne für Einsteiger in das gesundheitsbetonte Qi-Gong mit eingewebten Elementen der inneren Kunst.

Die zweite und wichtigste Begegnung auf dem Weg des Qi-Gong war mein erstes Seminar im Stillen Qi-Gong bei Großmeister Zhi-Chang-Li. Eigentlich wollte ich weitere bewegte Formen erlernen, war jedoch durch mitfühlende Aufmerksamkeit einer guten Freundin "zufällig" auf eine Zeitungsanzeige zu diesem Angebot gestoßen.
Und begriff nun zum ersten Mal den wirklichen Unterschied zwischen der äußeren und der inneren Kunst und warum diese traditionell als die höherstehende angesehen ist. Mit ein wenig Beharrlichkeit, Geduld und auch Demut gewinnt man den Zugang zu einer Ebene des allen Menschen innewohnenden, energetischen Potentials, das in unserer "modernen", westlich geprägten Kultur leider vernachlässigt wird.

Nachdem ich bei ihm schon mehrere Seminare zu ausgewählten Themen besucht hatte, entschloß ich mich zu einer Ausbildung bei Meister Li. Einige Monate vor Abschluß dieser Ausbildung fragte ich Meister Li in einem persönlichen Gespräch entsprechend der asiatischen Tradition, die ich in den Kampfkünsten so erlernt hatte, ob er damit einverstanden sei, daß ich die Kunst des Stillen Qi Gong weitergebe. Seine Antwort lautete: "Sie haben ein gutes Qi. Ja, ich bin damit einverstanden."

Zuerst begann ich im Freundeskreis die Übungen zu verbreiten, nach Abschluß meiner Ausbildung bei Meister Li erstellte ich ein modulares Kurssystem, das offen für Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen sein sollte und einen leichten Zugang zum Qi-Gong bietet. Ich gründete das Qi-Gong-Institut Rhein-Main und unterrichtete nun professionell in Tages- und Wochenendkursen.

In einem Aufbauseminar der Wirbelsäulenschule des Stillen Qi-Gong stellte Großmeister Li das Tuo-Luo-Ni oder auch Diamant-Qi-Gong vor. Ich empfand diese Übungen als große Bereicherung und übte sie für mich selbst täglich.
Auf Empfehlung von Meister Li besuchte ich eines der ersten Seminare der mit ihm befreundeten, authentischen Meisterin des Tuo-Luo-Ni - Lama-Fo-Fu - in Deutschland und erlernte bei ihr in den folgenden Jahren diesen Stil aus dem tibetisch-tantrischen Buddhismus, den sie selbst in der Weiterführung Jin-Gang-Gong nennt. Er zeichnet sich mit seinen sanft-schwingenden Formen durch außergewöhnliche Kraft, Schönheit und Harmonie aus und ist nach meinem Empfinden einer der sinnlichsten und ästhetischsten bewegten Qi-Gong-Stile mit innerer Qi-Führung. Vom weit verbreiteten Taiji-Qi-Gong unterscheidet sich die Bewegungslehre des Diamant-Qi-Gong sehr, Praktizierende der inneren Kampfkünste mit dem Grundprinzip des Kreises wie Aikido oder Hap-Ki-Do werden sich in diesen Stil des Qi-Gong jedoch gut hineinfinden und eine große Bereicherung für ihre Kampfkunstpraxis erleben. Für Neueinsteiger ist das Diamant-Qi-Gong meines Erachtens eine der besten Methoden zur Pflege und Gesundung der Wirbelsäule. Überdies gibt das Tuo-Luo-Ni durch die Aktivierung der Erdenergie aus dem Wurzelchakra ganz einfach ursprüngliche Lebenskraft, Power und Zufriedenheit.

Zusätzlich zu Aufbauseminaren bei meinen wichtigsten Meister/innen bilde ich mich auch bei anderen deutschen und chinesischen Lehrern in verschiedenen Stilen des Qi Gong und verwandten Formen der Energiearbeit weiter und lasse neue, sinnvolle Anregungen in den Unterricht einfließen. In Seminaren von Derek Walters und Gefion Wolf durfte ich tieferen Einblick in die Kunst des Feng-Shui gewinnen, wodurch sich der Kreis zu meinen erlernten Berufen auch auf dieser Ebene schließen konnte.

In meinem seit dem Jahr 2000 nahezu täglich durchgeführten Unterricht mußte ich bisher noch nie eine Stunde aus gesundheitlichen Gründen ausfallen lassen. Qi-Gong, insbesondere die innere Kunst erleichtert und bereichert den Lebensweg. Es ist eine sehr gute Gesundheitsvorsorge für das Alter und erspart bei regelmäßigem Üben viele Kosten für Medikamente und Symptombehandlungen.

Ich danke ganz besonders Großmeister Zhi-Chang-Li für seinen wunderbaren, bereichernden und weiterführenden Unterricht des Stillen Qi Gong.

Und ich danke allen Schülern der letzten achtzehn Jahre für ihr Vertrauen, ihre Anregungen und ihre Unterstützung bei dem Projekt eines Institutes für die Weitergabe des Qi Gong und der inneren Kunst.

Ein guter Lehrer ist der Fährmann, der Dir hilft, den Fluß zu überqueren.
Woher Du kommst und wohin Du gehst: Das weißt Du selbst in Dir.

 

Bild Herzensruh (Johannes Rüther)
Herzensruh (Johannes Rüther)


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